Dateiwerk
75% weniger Aufwand für Studiendokumente – in 5 Evaluationsrunden mit echten Nutzenden validiert.















Dateiwerk
Technologien
75% Zeitersparnis – UX Research, React-Frontend und 5 Evaluationsrunden im Team
01 — Auf einen Blick
IMPACT
Problem
Wissenschaftliche Mitarbeitende verloren unverhältnismäßig viel Zeit durch repetitive, manuelle Erstellung von Einwilligungsdokumenten.
Ansatz
UX Research (HTI-Analyse, Interviews), iteratives Interaktionsdesign und React-Frontend – in 5 Evaluationsrunden mit echten Nutzenden validiert.
Ergebnis
75% Zeitersparnis, AttrakDiff-Score 4,2, SUS 68,5 – aus manuellem Prozess wurde eine evaluierte Web-App.
0%
Zeitersparnis Dokumenterstellung
0
AttrakDiff Score
0
SUS Usability Score
0
Evaluationsrunden
02 — Projektziel
Projektziel
Wissenschaftliche Mitarbeitende verbrachten unverhältnismäßig viel Zeit damit, Einwilligungsdokumente für Studien zu erstellen – obwohl sich die meisten Inhalte kaum ändern. Das war kein Inhaltsproblem, sondern ein Prozessproblem: fehlende Automatisierung und keine Wiederverwendbarkeit von Daten. Ziel: Ein Tool, das diesen repetitiven Workflow digitalisiert und wissenschaftliche Ressourcen für das freimacht, was wirklich zählt.
03 — Rolle & Verantwortung
Rolle & Verantwortung
Team-Projekt (3 Personen) — meine Verantwortung: UX Research (Personas, Nutzerinterviews, HTI-Analyse), Interaktionsdesign, UI-Prototyping, React-Frontend und Koordination der Einführung mit wissenschaftlichen Mitarbeitenden als Endnutzergruppe. Inklusive Nutzer-Onboarding, Feedback-Integration und Stakeholder-Kommunikation über alle 5 Evaluationsrunden.
04 — Drei Entscheidungen, die das Team-Projekt geprägt haben
Drei Entscheidungen, die das Team-Projekt geprägt haben
HTI-Analyse: Verstehen wo der echte Aufwand steckt
Das Hierarchical Task Inventory deckte auf, dass der Großteil der Zeit in den repetitiven Vorbereitungsschritten steckte — nicht in der eigentlichen Dokumenterstellung. Diese Analyse war die Grundlage für alle Designentscheidungen danach.
Nicht das vermutete Problem lösen — sondern das Problem das wirklich da ist.
Formative Evaluation statt Präsentation
Statt Designs zu präsentieren und Freigaben zu holen: 5 Evaluationsrunden mit echten wissenschaftlichen Mitarbeitenden als kontinuierlichem Feedback-Mechanismus. Formativ früh, summativ am Ende.
Jede Runde korrigierte Annahmen die wir vorher hatten — das ist der Punkt von User Research.
Klare Ownership im 3er-Team
In einem 3er-Team ohne definierte Rollen entsteht Parallelarbeit und Kommunikations-Overhead. Frühzeitige Aufteilung: ich verantwortete UX Research, Interaktionsdesign und React-Frontend.
UX Research informiert alle Designentscheidungen — das war meine Rolle, auch ohne formellen Lead-Titel.
05 — Ergebnisse
Ergebnisse
75% Zeitersparnis bei der Dokumentenerstellung. AttrakDiff-Score 4,2, SUS 68,5 – validiert über 5 Evaluationsrunden mit wissenschaftlichen Mitarbeitenden als echten Endnutzenden. Aus einem manuellen Prozess wurde eine funktionsfähige, evaluierte Web-App.
06 — KEY LEARNINGS
LEARNINGS
Prozessanalyse vor dem Design
Das Hierarchical Task Inventory deckte auf, wo der echte Aufwand steckte – nicht wo wir ihn vermutet hätten. Diese Analyse war die Grundlage für jede Designentscheidung danach.
5 Evaluationsrunden sind kein Overkill
Jede Runde – formativ und summativ – brachte neue Erkenntnisse und verhinderte, dass Annahmen ungetestet im Produkt landeten. Nutzerzentriert bedeutet: validieren, nicht raten.
Teamarbeit braucht klare Ownership
In einem 3er-Team ohne Rollen-Klarheit entsteht Parallelarbeit, nicht Zusammenarbeit. Ich habe frühzeitig Ownership-Bereiche definiert und gleichzeitig sichergestellt, dass UX-Research-Erkenntnisse direkt in Implementierungsentscheidungen flossen — das ist Koordination, nicht nur Arbeitsteilung.
Projektbilder
